Viel los zum Weltkindertag
Veröffentlicht am: 22.09.2023; HNA
Hunderte Kinder feierten in Melsungen auf der Freundschaftsinsel

Melsungen – Großes Fest für kleine Leute: Melsungen feierte den 69. Weltkindertag mit vielen Ehrenamtlichen, Vereinen, Verbänden, Initiativen und Gruppen. Und die ganze Stadt war unterwegs auf der Freundschaftsinsel am Schwarzenberger Weg.
„Jedes Kind braucht eine Zukunft“ lautete das Unicef-Motto und das hatten die Verantwortlichen vom Kinder- und Familienbüro der Stadt Melsungen mit Unterstützung des Fördervereins für ein zukunftsfähiges Melsungen richtig gut in Szene gesetzt.
700 Laufzettel gab es insgesamt an Spiel- und Mitmachaktionen für die Kinder, „und die haben lange nicht ausgereicht“, freute sich die Kinder- und Familienbeauftragte Karin Plötz-Hesse über die „großartige Resonanz“ der Veranstaltung, die für jedes Alter etwas Ansprechendes zu bieten hatte.
Kitas, Krabbel- und Jugendgruppen, Schulen und Vereine sorgten mit kreativen Angeboten für Spiel und Spaß im Freien. Man hatte die Qual der Wahl. Riola Xhafa konnte von den großen Seifenblasen gar nicht genug bekommen. Und die Brüder Maximilian und Jakob Mörl aus Melsungen waren sehr gespannt, wer die meisten kleinen Goldklumpen aus dem Sand fischte.
Es war eine entspannte Atmosphäre auf der Freundschaftsinsel, auf der es natürlich auch mit dem Bewegungsangebot der MT Melsungen manchmal richtig sportlich zuging. Mit Tic Tac Toe verbindet man ja normalerweise eine Musikgruppe. Aber bei der Betriebskrankenkasse B. Braun Aesculap konnte man sich ein eigenes Spiel kreieren. Es gab Bewegungsspiele, Mitmach-Musik, Glitzer-Tattoos, Hüpfburgen, vielerlei Basteleien und ein spannendes Fühlbox-Naturquiz. Niemals wiederholte sich eine Aktion, es gab vom Wickel-Diplom bis zum Froschkönig alles, was das junge Herz begehrt. Da staunten selbst die Eltern und Großeltern über so viel Fantasie und Kreativität. Und wer den Laufzettel mit Stempeln voll hatte, der fing gerne noch mal von vorne an. Der Weltkindertag wird in mehr als 145 Ländern weltweit begangen und erinnert Regierungen an ihre Pflicht, Kindern unabhängig von ihrer Herkunft ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
von Susanne Kanngieser
