Gesundheit ist das A und O
Veröffentlicht am: 31.05.2011; HNA
Präventionstag an der Gesamtschule Melsungen bot ein umfangreiches Programm
MELSUNGEN. Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Und das muss schon von Kindesbeinen an geschützt werden. Der Info- und Aktionstag „Gesund und stark in Kindergarten und Schule“, der am Samstag in der Melsunger Gesamtschule veranstaltet wurde, setzte genau da an. „Die meisten Kinder werden kurz vor der Einschulung untersucht und dann erst wieder zum Führerschein“, sagte Direktor Volker Wiegand im Gespräch mit der HNA.
In der Regel geschehe in den zehn Jahren dazwischen nichts an medizinischer Vorsorge, sagte Wiegand. Der Gesundheitstag, der vom Förderverein für ein zukunftsfähiges Melsungen veranstaltet wurde, diente Kindern und deren Eltern zur umfassenden Information zu allen Gesundheitsthemen.
Außerdem konnten sich die Besucher untersuchen lassen. Blutdruck-, Blutzucker- und Gewichtskontrolle, Hör- und Sehtests, eine Impfberatung sowie viele Fitnessaktionen boten den Gästen des Gesundheitstages ein spannendes Programm. Lewin Katerkamp besuchte mit seiner Mutter Martina alle Angebote, die in der Schule erreichbar waren. „Ich war schon bei der Zahngesundheit, beim Seh- und Hörtest und in der Rückenschule“, sagte der Neunjährige. „Am coolsten war die Rückenschule, die hat echt Spaß gemacht.“ Der zehnjährigen Emely Erbe hat etwas anderes am besten gefallen: „Die Fühlstrecke der Stadtbücherei, in der man so viele Sachen gefühlt hat.“ Emely hat außerdem die fünf Meter hohe Kletterwand ausprobiert und am Wickelkurs der Hebammen teilgenommen. Maxi Hartmann ließ sich mit seiner Mama Sonja Hartmann über Zahnhygiene beraten. Maxi hat keine Angst vorm Zahnarzt: „Ich putze mir schließlich täglich die Zähne.“
Erste Hilfe ausprobieren
Mit Asklepios-Chefarzt Dr. Gunther Claus konnten die Besucher professionelle Erste Hilfe üben: Mit einer Reanimationspuppen und einem automatischen Defibrillator. „Die Geräte sind so einfach zu bedienen“, stellte Dr. Claus fest. „Aber trotzdem ist es nur von Vorteil, wenn man vor dem Ernstfall schon mal mit dem Gerät gearbeitet hat.“ Die Gelegenheit ließen sich die wenigsten entgehen.
von Markus Berger
